Nasenarbeit


Es gibt verschiedene Arten der Beschäftigung für die Nase des Aussies (natürlich auch für jede andere Hundenase).

 

Man unterscheidet die freie Suche nach Gegenständen z. B. auf einer Wiese, das Fährten oder die Personensuche.

 

Die freie Suche kann man sehr gut in einen Spaziergang einbauen und schon ist der Hund zusammen mit dem Menschen beschäftigt. Beim Fährten wird vorher eine spezielle Spur  gelegt, die der Hund verfolgt. Bei der Personensuche oder auch Mantrailing genannt sucht der Hund eine zuvor versteckte Person.  

Der Geruchssinn ist der am besten ausgeprägte Sinn des Hundes. Wird er geboren hat er bereits seinen Geruchssinn, erst später öffnen sich die Augen und erst zuletzt die Ohren. Der Hund riecht eigentlich nicht mit der Nase, sondern mit dem Riechepithel. Das ist eine dünne Schleimhaut, die sich in der Nasenhöhle befindet. Eingeamtmete Luft strömt über dieses Epithel und Geruchsmoleküle bleiben in der Schleimhaut kleben. Riechzellen sind  Nervenzellen und direkt mit dem Gehirn verbunden. 

Der Hund ist in der Lage komplexe Geruchsverhältnisse zu identifizieren. Es entwickeln sich nach Bodenverletzungen Bakterien und durch den Zersetzungsprozesse entstehen Gase, die der Hund riecht und verfolgen kann. 

So zeichnet jedes sich bewegende Lebewesen eine für den Hund lesbare Spur durch die Welt.

 

Unser Nesthäkchen betreibt natürlich auch schon Nasenarbeit. Er ist sehr begabt und ist sehr konzentriert bei der Arbeit.